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Jak ustalać ceny w butiku, żeby nie konkurować ceną? Praktyczny przewodnik krok po kroku

Wie legt man Preise in einer Boutique fest, ohne in Preiswettbewerb zu geraten? Eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Einleitung: Warum ein Preiskrieg immer eine schlechte Strategie ist

Viele Boutique-Besitzer legen ihre Preise vor allem auf der Grundlage folgender Kriterien fest:

  • Wettbewerb,

  • Marktplätze,

  • Werbeaktionen von Handelsketten.

Das Ergebnis? Ein Wettlauf um den niedrigsten Preis , der nur auf Kosten der Gewinnmargen und der Markenidentität gewonnen werden kann.

Wie Analysen der Harvard Business Review verdeutlichen, verlieren Unternehmen, die hauptsächlich über den Preis konkurrieren, langfristig an Rentabilität und Entwicklungsfähigkeit :
https://hbr.org/2015/01/the-strategy-that-will-fix-health-care
(Der Mechanismus der Preisstrategie gilt auch für den Einzelhandel.)

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Preise festlegen:

  • logisch,

  • sicher,

  • ohne den Druck ständiger Rabatte.


Schritt 1: Den Unterschied zwischen Preis und Wert verstehen

Der Preis ist eine Zahl.
Wert ist das, was der Kunde sieht und fühlt .

Der Kunde kauft nicht:

  • Stoffkosten

  • Großhandelspreis,

  • Marge.

Kauft:

  • Stil,

  • Qualität,

  • Entscheidungssicherheit,

  • Ihrer eigenen Identität entsprechend.

Laut The Economist sind Verbraucher bereit, mehr zu zahlen, wenn sie verstehen, wofür sie bezahlen :
https://www.economist.com/business/2016/01/09/why-we-think-expensive-things-are-better


Schritt 2: Hören Sie auf, Preise nach Augenmaß festzulegen.

Der häufigste Fehler:

„Die Konkurrenz verkauft für X, also gebe ich X – 10 %.“

Dies führt zu Folgendem:

  • Mangelnde Margenkontrolle

  • Preisdruck

  • finanzielle Instabilität.

Ein gesundes Preismodell sollte Folgendes beinhalten:

  • reale Kosten des Produkts,

  • Betriebskosten

  • Renditehöhe

  • Positionierung als Boutique-Unternehmen.

Die Financial Times weist darauf hin, dass das Fehlen einer Preisstruktur einer der Hauptgründe für den Rückgang der Rentabilität in der Modebranche ist:
https://www.ft.com/content/8f6d9d6a-6a5c-11ea-800d-da70cff6e4d3


Schritt 3: Legen Sie eine Preisspanne fest, keinen Einzelpreis.

Professionelle Boutiquen haben keinen einheitlichen „Durchschnittspreis“.
Sie haben eine Preislogik .

Beispiel:

  • Basisprodukte → Einstiegsniveau

  • Schlüsselmodelle → Hauptebene,

  • Bildprodukte → Premium-Niveau.

Dank dessen konnte der Kunde:

  • Ich vergleiche nicht alles nur nach dem Preis.

  • hat einen Bezugspunkt,

  • Akzeptiert höhere Beträge leichter.


Schritt 4: Der Preis muss zur Kollektion passen.

Wenn die Boutique Folgendes anbietet:

  • Zufallsmodelle,

  • unterschiedliche Qualität,

  • inkonsistente Ästhetik

Es hat kein Recht auf einen stabilen Preis .

Der Preis gilt nur, wenn:

  • Die Sammlung ist logisch.

  • Die Produkte „kommunizieren miteinander“.

  • Der Kunde versteht den Stil der Boutique.

Deshalb verkaufen sich Kollektionen besser als Einzelprodukte.


Schritt 5: Nicht jedes Produkt muss sich gleich schnell verkaufen.

Einer der größten Fehler ist die Erwartung, dass:

  • Jedes Produkt wird ein Bestseller sein.

  • Alle Modelle werden sofort ausverkauft sein.

Produkte spielen unterschiedliche Rollen:

  • einige erzeugen Volumen,

  • andere bauen ein Image auf.

  • andere erhöhen den durchschnittlichen Warenkorbwert.

Der Preis sollte die Funktion des Produkts widerspiegeln, nicht nur seine Kosten.


Wie unterstützt LaBalancia Boutiquen mit einer stabilen Preispolitik?

LaBalancia entwirft seine Kollektionen so, dass:

  • Die Produkte ließen sich leicht und logisch bepreisen.

  • Die Qualität war innerhalb der Kollektion durchgehend hoch.

  • Boutiquen mussten ihre Umsätze nicht durch Rabatte sichern.

  • Es war möglich, stabile Preisspannen zu bilden.

Dies ermöglicht der Boutique Folgendes:

  • Planmarge

  • Preischaos vermeiden

  • Ruhiger und berechenbarer verkaufen.


Preis als strategisches Element, nicht als Reaktion auf den Markt

In seinem Buch „Good to Great“ betont Jim Collins, dass Unternehmen, die nachhaltigen Erfolg erzielen , nicht chaotisch auf den Markt reagieren , sondern an einer kohärenten Strategie festhalten.

Der Preis ist Teil dieser Strategie.


Zusammenfassung: Ein etablierter Preis schützt die Boutique

Gute Preispolitik:

  • schützt die Gewinnspanne

  • schafft Vertrauen,

  • verringert den Rabattdruck

  • organisiert Kaufentscheidungen.

Boutiquen, die nicht mehr über den Preis konkurrieren, sondern über Bedeutung und Wert .


Was steht als Nächstes im Leitfaden?

Im nächsten Artikel zeigen wir:
Wie Sie den Wert Ihres Warenkorbs in einer Boutique erhöhen können, ohne neue Produkte zu kaufen.

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